Wie meine Bilder entstehen

Die Natur ist die wichtigste Inspirationsquelle für meine Malerei.

Auf Spaziergängen, auf Reisen und in stillen Momenten des Beobachtens entdecke ich Ausschnitte, Stimmungen, Farben und Strukturen, die mich berühren. Fotografien und Skizzen halten diese Eindrücke fest und vertiefen sie. So werden sie Ausgangspunkt meiner Arbeit, nicht das Ziel.

Meine Malerei bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Das Gesehene verändert sich im Malprozess: Formen lösen sich auf, Farben erweitern sich, Räume entstehen oder verschwinden. So finden Bilder Schritt für Schritt zu einem eigenständigen Ausdruck.

Ein großes Thema meiner Arbeiten ist das Wasser. Es fasziniert mich durch seine Wandelbarkeit, seine Tiefe und seine Fähigkeit, zu verbergen und gleichzeitig sichtbar zu machen. Durch Schichtung, Überlagerung und unterschiedliche Techniken im Farbauftrag versuche ich, diese Eigenschaften erfahrbar zu machen. Es entstehen Durchblicke und Verdichtungen,
Spiegelungen und Bewegungen – manchmal wird aus Wasser Landschaft, manchmal Stein, manchmal etwas ganz Unbestimmtes.

Wichtig ist mir, immer den Zauber des ersten Augenblicks zu bewahren. Meine Bilder sollen weniger abbilden als berühren, Atmosphäre vermitteln und Raum für eigene Assoziationen zulassen.