„Bridging Cultures“-im Kühlhaus Berlin

Hier fand 2025 die zweite kuratierte Ausstellung durch den Verein Kunst International statt.

Das Kühlhaus Berlin ist derzeit einer der interessantesten Ausstellungsorte in Berlin. Im Jahr 1901 wurde das Gebäude als damals größter Kühlhauskomplex Europas in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bahnhof Gleisdreieck erbaut. Die Fassade wurde in Klinkerbauweise errichtet, das Tragwerk der Gebäude war aus Stahl – modern in Form und Funktion gleichermaßen.

Bei den Geschossdecken wurde – erstmalig auf großer Fläche – Stahlbeton verwendet. Das Kühlhaus Berlin ist damit Teil der Architektur der frühen Industriegeschichte Berlins am Gleisdreieck, das den Krieg und mehr noch die Jahre des Wiederaufbaus nur fragmentarisch überlebte. Zum Glück konnte ein Teil des Gebäudes aufgrund einer privaten Initiative vor dem Abriss bewahrt werden. Heute steht das Haus unter Denkmalschutz und wird mit insgesamt über 5000 m² als Raum für Kunst, Konzerte und Veranstaltungen genutzt.